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Ester Amrami Regisseurin und Drehbuchautorin, wurde in Kfar Saba, Israel, geboren. Sie studierte Kunst, bevor sie nach Berlin zog. Ester absolvierte ein Regiestudium an der HFF Konrad Wolf in Babelsberg. Ihr Debütfilm ‹Anderswo› wurde auf zahlreichen internationalen Festivals ausgezeichnet. Sie arbeitet zurzeit parallel an Serien, Fernsehfilmen und einem neuen Kinoprojekt.

David Bucheli studierte Germanistik, Medienwissenschaft und Wissenschaftsforschung in Basel und Luzern. Er ist Doktorand bei eikones – Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes und leitete von 2019 bis 2022 das interdisziplinäre Forschungsprojekt ‹Kinematografie in der Schweiz um 1900›. Als Dozent unterrichtete er am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel und an der Hochschule Luzern für Design, Film und Kunst. Aktuell forscht er zur Geschichte und Theorie von Kino, Psychotechnik und operativen Bildern.

Will Buckingham ist ein in Berlin lebender US-amerikanischer Drehbuchautor. Er schloss sein Studium 2012 an der NYU-Tisch Asia in Singapur mit einem MFA in Dramatic Writing ab. Er arbeitete als Hollywood-Assistent und Script-Analyst für Kunden wie CAA und Miramax. Im Jahr 2019 zog er nach Deutschland, um als Lead Writer für die Romantik-App Galatea zu arbeiten. Später besuchte Will Serial Eyes, Europas führendes postgraduales Ausbildungsprogramm für TV-Autoren, und nahm später am Dark Ways Development Camp teil, wo er mit den Machern der deutschen Erfolgsserie ‹Dark› zusammen-arbeitete. Wird auch an der Canal+ Canneseries Talent Unlimited Residency teilgenommen. Will hat Fernsehfilme geschrieben, die weltweit auf Hallmark, Prime, SkyTV und anderen Anbietern ausgestrahlt werden. Sein in Entwicklung befindlicher Spielfilm ‹The Vampire of Sheung Shui› wurde für das Hong Kong Asia Film Financing Forum, den BIFAN Project Market, den Sitges FanPitch und viele andere internationale Filmfestivals ausgewählt. Will ist ausserdem Präsident des Serial Eyes Alumni Network (SEAN).

Karin de Miguel Wessendorf arbeitet seit 2008 als freiberufliche Journalistin, Dokumentarfilmerin und Autorin von Fernsehdokumentationen und Radiofeatures für öffentlich-rechtliche Sender wie ARD, WDR, SWR, HR, NDR und Arte.Sie wurde 1974 in Barcelona geboren und studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Romanistik in Barcelona, München und Köln. Ihre Filme liefen auf internationalen Festivals, und sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Best International Feature Award beim Planet in Focus Festival in Kanada, den Best Story Award auf der Natourale in Wiesbaden und den Grand Prix im Green Image Festival in Japan für ihr Kinodebü ‹Die rote Linie›.Für die Fernsehreportage ‹Generation Waldbesetzer’ wurde sie 2022 für den Grimme-Preis in der Kategorie Kinder und Jugendliche nominiert.

Cyrill Gerber Der Produzent Cyrill Gerber studierte Philosophie und Deutsche Literatur und schloss 2010 das Stoff-Entwicklungsprogramm von FOCAL ab. Danach arbeitete er als Drehbuchautor bei Constantin Entertainment in München und begann, nach einer Weiterbildung zum TV Producer, die Milan Film AG in Basel aufzubauen. Seit 2016 produziert er Spielfilme und Dokumentarfilme für den Arthouse-Bereich. Filme wie ‹Out of Paradise› (2018), ‹Die Pazifistin› (2021), ‹Une histoire provisoire› (2022) und ‹Soul of a Beast› (2022) wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Neben der Entwicklung und Produktion mehrerer Filme erweiterte er das Geschäftsfeld von Milan Film um eine Abteilung für die Entwicklung von Serien. Mit ‹I’ll Remember You› (2023) produzierte er erstmals eine dokumentarische Serie. Seit 2023 hat Milan Film mit der Milan Film Productions GmbH einen zweiten Sitz in Zürich.

Lukás Hanulák ist ein slowakisch-kanadischer Film- und Fernsehregisseur und -produzent mit über 16 Jahren Erfahrung. Als Inhaber von Raketa entwickelt er Serien und Filme für ein mitteleuropäisches und internationales Publikum, wobei der Schwerpunkt auf charaktergetriebenem Storytelling liegt. Seit 2009 führt er Regie bei gefeierten tschechischen und slowakischen Serien wie ‹Odsúdené› ‹Dáma a Král› und ‹Záhadné prípady›. Zuletzt führte er Regie und war Co-Produzent des Politthrillers ‹Moloch Files› (Canal+, 2025), der in der Tschechischen Republik, der Slowakei und der Ukraine gedreht wurde. Er ist Mitglied der Directors Guild of Canada und lebt in Montreal, Prag und Bratislava.

Simon Koenig (geb. 1983) seit 2018 Beauftragter für Kulturprojekte mit Schwerpunkt Bildende Kunst, Film- und Medienkunst bei der Abteilung Kultur, Präsidialdepartement Kanton Basel-Stadt. Gesch.ftsführung der Film- und Medienkunstförderung Region Basel, Leiter Kunstkredit Basel-Stadt. Seit 2023 verantwortlich für Teile der Umsetzung ‹Trinkgeld-Initiative› (Förderung der Jugend- und Alternativkultur). Davor unterrichtete Simon Koenig am kunsthistorischen Seminar und am Seminar für Medienwissenschaften der Universität Basel, arbeitete als Produktionsleiter, als Kurator und als freier Kulturjournalist. Seine Dissertation verfasste er im Rahmen des Nationalen Förderschwerpunkts Bildkritik an der Universität Basel zum Thema der Dunkelheit in Kino und Film (Foto: Chr. Knörr).

Vivienne Kuster studierte Germanistik und Medienwissenschaft in Basel. Sie ist Journalistin und Audioproduzentin bei der ‹Republik›.

Ivan Madeo ist Mitbegründer und Geschäftsführer der CONTRAST FILM Produktionsgruppe, in der er zahlreiche preisgekrönte Serien, Spiel- und Dokumentarfilme hergestellt hat. Nach seinem Universitätsabschluss hat er sich als Produzent bei EAVE und ACE Series ausgebildet, war 2017 Schweizer ‹Producer on the Move› in Cannes und hat als Jurymitglied an mehreren Filmfestivals mitgewirkt: Filmfest Venedig, Molodist Kiew, Filmfest Hamburg, FICG Guadalajara in Mexiko, Max Ophüls Saarbrücken und anderen. Er ist Mitglied der European Film Academy, der Schweizer Filmakademie und der Eidgenössischen Filmkommission EFiK beim Bundesamt für Kultur. Seit 2024 ist er auch Mitglied der Geschäftsleitung der Swiss Studios AG. Im Jahr 2025 ist er für die Diversität seiner Produzentenleistung mit dem Golden Apple Award des Pink Apple Film Festivals geehrt worden.

Wiebke Mercier hat in Köln und Bournemouth Film studiert und das Serial-Eyes-Showrunner-Programm in Berlin absolviert. Neben ihrer Producertätigkeit bei NEOS, NiKo Film und Sony Pictures hat sie die Berlinale Drama Series Days aufgebaut. Seit 2021 leitet sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Carolin Engstfeld das Produktionslabel Storytelle von Tellux Film. Storytelle erzählt Geschichten aus weiblicher Perspektive für ein breites Publikum. Die Filme und Serien nehmen den Blickwinkel von Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen ein und setzen ihn in Kontext zu gesellschaftlichen Fragen. Die erste Storytelle-Produktion ist die ZDF-Serie ‹Bauchgefühl› mit Laura Berlin, Ludwig Trepte und Luise von Finckh.

Céline Niederberger, 25-jährig, spielt seit 2021 aktiv Fussball und war zuvor Leistungssportlerin in der Leichtathletik. Der Wechsel vom Einzel- in den Teamsport war für sie eine spezielle Erfahrung: Gerne teilt sie den Erfolg mit anderen. Es ist für sie jedoch schwer zu verstehen, dass es Teamsportlerinnen gibt, die sich darauf stützen, “dass es ja noch andere auf dem Feld hat”. Diese Mentalität gibt es im Einzelsport nicht. Diese Einsicht half ihr, sich schnell weiterzuentwickeln, sodass sie nun dem 1.-Liga-Team des FFV Basel angehört. Sie spielt dort seit der Vereinsgründung im Jahr 2021.

Fanny Nussbaumer Drehbuchautorin. Bereits im Jugendtheater brachte sie ihr erstes Stück auf die Bühne und realisierte seither mit ihrem Kollektiv Szenario über zehn Produktionen. Nach dem Drehbuchdiplom an der SAL Zürich (2017) entdeckte sie bei der SRF-Late-Night-Show ‹Deville› ihre Begeisterung für Comedy und Satire. 2020 schloss sie ihr Studium an der Drehbuchwerkstatt München ab und gewann mit ihrem Drehbuch den Script Talent Award. Seither hat sie an diversen Serien, wie ‹Maloney›, ‹Mindblow› und ‹Pumpen›, in der Schweiz und Deutschland mitgeschrieben. Internationale Programme wie das Torino Series Lab und der Cannes Series Writers Club (2023/24) gaben ihr wertvolle Impulse und internationale Kontakte. Aktuell leitet sie als Headwriterin die Entwicklung ihrer eigene TV-Serie ‹P26› und schreibt an der deutschen Adaption einer britischen Erfolgsserie mit.

Miikko Oikkonen ist ein finnischer Autor, Regisseur und ausführender Produzent, der über 80 Stunden High-End-Drama geschaffen hat, darunter die Fantasy-Serie ‹Nymphs› (2014), die gefeierte Nordic-Noir-Serie ‹Bordertown› (2016–2020) und die Politthriller-Serie ‹Helsinki Syndrome› (2022–2024). Eines der neuesten Dramen, das Oikkonen kreiert und geschrieben hat, ist die Serie ‹Estonia› (2023). Oikkonen ist auch Autor von sieben veröffentlichten Romanen. Er hat an mehreren Filmhochschulen und Universitäten Writing, Content Creation und Showrunning unterrichtet.

Anaïs Steiner ist Moderatorin, Literaturvermittlerin und unterrichtet Deutsch. Sie forschte zum Thema ‘Queering Hermann Hesse’ und zur Schriftstellerin Emmy Hennings. 2018 gründete sie beim Luststreifen Filmfestival Basel die Kunstausstellung Lust*Art. In früheren Tätigkeiten arbeitete sie in der Festival- sowie Dokumentarfilm-Produktion und war Teil der Redaktion des queeren Magazins Glitter. Sie moderiert Filmveranstaltungen an den Solothurner Filmtagen, am Bildrausch Basel oder am Luststreifen Film Festival, ferner Sofalesungen und Veranstaltungen im Literaturhaus Basel sowie an der BuchBasel. Sie interessiert sich für Werkprozesse, Sprache und queer-feministische Positionen.

Hanna Szentpéteri ist eine Drehbuchautorin und Filmregisseurin aus Ljubljana, die in New York aufgewachsen ist. Sie hat einen BA in Filmwissenschaften von der Kingston University (London) und einen MA in Filmregie von der Academy for Theater, Radio, Film and Television (Ljubljana). Sie ist ausserdem Absolventin von Serial Eyes, Midpoint TV Series Launch und Sarajevo Talents. Hanna schreibt derzeit ihre zweite TV-Serie, ‹Worm Food›, während sie ihre erste Serie, ‹Splashing Around› entwickelt. Sie hat auch einen Spielfilm und einen Dokumentarfilm in der Entwicklung. Ferner unterrichtet sie seit zehn Jahren Drehbuchschreiben und Filmemachen und ist als Jugendarbeiterin tätig. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Hans Vercauter ist ein belgischer Regisseur, dessen eklektische Erzählweise und surreale Akzente das Alltägliche in etwas Filmisches verwandeln. Er machte zunächst mit preisgekrönten Kurzfilmen wie ‹Flat41› (Jurypreis, Leuven Kort), ‹Wolf's Milk› (Preis der Jury, World Film Festival Montreal) und ‹Vali› (offizieller Wettbewerb, Interfilm) auf sich aufmerksam. Zuletzt führte er gemeinsam mit Malin-Sarah Gozin (Produzentin von ‹Bad Sisters›) Regie bei der Fernsehserie ‹Dood Spoor› (Dead End). Vercauter entwickelt derzeit seinen Debütfilm ‹Convoy XX› , der von Caviar produziert wird, und schreibt seinen zweiten, ‹Lake Cauma›.

Kateryna Vyshnevska ist eine in Grossbritannien ansässige Produzentin und internationale Beraterin, die aus der Ukraine stammt und für ihre mutigen Koproduktionen in ganz Europa bekannt ist. Sie wurde beim Industry@Tallinn & Baltic Event mit dem ersten Honorary TV Beats Producer Award ausgezeichnet und leitete zuvor die Entwicklung und Koproduktionen bei FILM.UA. Zu ihren Credits gehören Canal+ Original ‹Moloch Files› (CZ/SK/UA-Koproduktion), ‹Those Who Stayed› (NRK/SVT/YLE-Koproduktion), ‹Citizens at War› (ZDF), die Spielfilme ‹Meeting Zelenskyy› (Regie: Liev Schreiber), ‹Koza Nostra› (Italien/Ukraine-Koproduktion für RAI Cinema) und die Erfolgsserie ‹Hide and Seek› (ZDF Studios). Kateryna ist eine häufige Rednerin, Mentorin und Jurorin bei führenden Festivals und Preisverleihungen.

Kamila Zlatušková ist eine unabhängige Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie absolvierte die Janáček-Akademie für Darstellende Künste (Dramaturgie und Drehbuch, Ph.D. in Kreativem Schreiben) und studierte Rundfunk- und Filmwissenschaften an der UNL Nebraska mit einem Paul-Robitschek-Stipendium. Sie arbeitete als Redaktorin und später als Creative Producer beim tschechischen Fernsehen, wo sie eine innovative Multigenre-Kreativgruppe in Brünn leitete, die eine Reihe erfolgreicher Programme und internationaler Koproduktionen realisierte. Als Autorin und Regisseurin schuf sie die preisgekrönte Dokuserie ‹Nestlings›, die eine Klasse sozial ausgegrenzter Kinder über zehn Jahre begleitete.
Von 2016 bis 2017 war sie Vizedekanin für Internationale Beziehungen an der FAMU, wo sie heute als Assistenzprofessorin tätig ist. 2017 gründete sie die Produktionsfirma Telepunk und lancierte 2018 Serial Killer in Brünn, heute eine einzigartige internationale Plattform für hochwertige Fernsehserien aus Mittel- und Osteuropa. Zusammen mit dem Investor Jiří Hlavenka gründete sie das Television Institute in Brünn, das neue Talente fördert und Bildungsprogramme entwickelt.
Forbes zählt sie regelmässig zu den einflussreichsten Frauen Tschechiens. In ihrer Freizeit ist sie Saunameisterin und hat kürzlich das Buch ‹Mutter auf den Gleisen› veröffentlicht, das vom Reisen mit Kindern per Zug durch Europa handelt.

Chiara Zollino, 25-jährig, hatte als Kind mit Leichtathletik und Geräteturnen begonnen, bald aber zu ihrer wahren Leidenschaft, dem Fussball, gefunden. Mit etwa 12 oder 13 Jahren trat sie dem lokalen Verein FC Mel bei. Nach einem Jahr bei den B-Juniorinnen zog es sie weiter zum FC Rapperswil-Jona, wo sie in der U16, U18 und schliesslich in der 1. Liga spielte. Ihr grösster Erfolg dort war der Aufstieg in die Nationalliga B. Im Herbst 2018 begann sie ihr Studium in Sport und Biologie in Basel. Für ein Jahr spielte sie noch beim FC Therwil in der NLB, wo sie auch einige Spielerinnen kennenlernte, die heute dem FFV Basel angehören. Danach legte sie eine vierjährige Fussballpause ein und lebte sich in verschiedenen Sportarten aus. Seit 2023 ist sie Mitglied des FFV Basel.